Donnerstag, 10. März 2011

Einput/Ausput-Balance

Die Informationsökonomie zwingt uns zur Teilnahme am Info-Markt. Wir halten uns in ewigen Austauschprozessen, bevölkern das Netz, schaffen es durch unsere Performanz. Was macht in dieser Situation die Unterschiede?

Es mag triviel klingen: Aber neben Zeit und Raum werden in Zukunft die performativen Medien unser Denken Apriori bestimmen. Sie gehen allem Denken - besonders bei den jüngeren Generationen - voraus. Die "Meedia Natives" nehmen Teil an dem Spektakel und suchen noch nach einer Rolle in dieser Inklusion. Wie kann man hier brauchbare Unterscheidungen einführen, um diese 360° Umgebung und das Handeln der neuen, jungen Zivilgesellschaft zu analysieren?

Das "Beitragen" war in diesem Blog immer wieder Thema. Ich halte das Input/Output-Verhältnis auch weiterhin für eine interessante Frage: Wie steht es um den Konsum und die Teilnahme?

Ich selber komme im Moment nicht dazu den Hunger des Netzes zu stillen. Ich nutze Medien auf ein mal nur noch zum Konsum. Ich wünsche dies niemandem. Statt eines Bet-Sonntag sollte es einen Internet-Mittwoch geben, um seinen staatsbürgerlichen, demokratischen und sozialen Pflichten nachzukommen! Fragt Euch: In welcher Phase seid ihr im Moment? Input oder Output? Lesen oder Schreiben? ;)

Zeit: nach der Arbeit ist noch lange nich Schluss
Zustand: Output
Anlass: zuviel Input

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Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen kritischen Leser in der Auseinandersetzung 'back to their own track' zu kommen. Man beachte hierbei, dass der Kontrollverlust Teil des hiesiegen Konzepts ist. Wir geben uns also zwangsläufig viel Mühe, Kommentare zu provozieren: so hat möglicherweise jeder was von den Drogen! Welcome!

Copyright

Auch wenn es mir widerstrebt, die Nutzung von Wortfolgen durch eine Lizenz zu beschränken, muss ich dies notgedrungen tun. Anlass hierfür ist der Contentklau eines kommerziellen Anbieters, der Ergebnisse des Googlebots als Postings auf seinem Blog ohne Rücksicht auf bestehende Lizenzen veröffentlicht und diese auch noch selber unter cc (by-nc-nd)-Lizenz stellt. Alle Text-Inhalte dieser Seite stehen somit ab sofort und rückwirkend unter creative commons (by-nc-sa).

Als Quelle ist immer "drunken news" zu nennen.

Glücklicherweise war das Weblog, das diesem Verfahren ausgesetzt war, bereits mit einer cc-Lizenz ausgestattet.

Das automatisierte Verfahren des oben genannten Anbieters funktioniert wie folgt: Er ruft aktuelle Sucheingaben bei Google ab (im Falle dieses Blogs z.B. "drunken news"), crawlt den Content des ersten Inhalts/Postings, veröffentlicht diesen auf seiner Seite in quasi-zitierter Form, behauptet, der Content wäre von dem jeweiligen Blogger (mit Namensnennung) auf seiner Seite geschrieben worden, verlinkt den Suchbegriff auf seiner Hauptseite mit dem geklauten Inhalt in seiner Seite. Da seine Seite SE-optimiert ist, werden besonders bei kleineren Blogs seine geklauten Inhalte höher gerankt und führen somit zu Fehlclicks auf die falsche Homepage.