Samstag, 26. Februar 2011

Wann ernennt Bismarck (Merkel) ihn endlich zum Reichsknazler?

Deutschland diskutiert einen Doktor von und zu und alle sind gefangen im hässlichen Spektakel. Selbst nach eigener vernichtender Kritik schafft Ihr es nicht mal wegzugucken. Nennt endlich den Namen des Königs nicht mehr! Zum Glück trinke ich für Euch mit.

Das positive vorweg: Die Sprüche und Witze zu Fußnoten usw. waren klasse. Sarkasmus ist jedoch auch nur ei Zeichen dafür, dass die Realität das Offensichtliche in Wahnsinn und Lächerlichkeit abgedrängt hat. Die Macht hält nunmal Widersprüchliches aufrecht und Ihr spielt die Hofnarren, die die Wahrheit verkünden und der König (Freiherr) bleibt das Spektakel. Aber ich stehe zur Kraft des Humors: also wieter im Text.

Von von Von ist nicht Schwiegersohn der Union geworden, weil er Doktor ist. Genauso wie Wulff nicht Bundespräsident geworden ist, weil er weise ist und für irgendetwas steht. Die Kritik an diesen Objekten/Personen geht völlig am Thema vorbei und sorgt langsam für amerikanische Verhältnisse. Die Omis und Opis, die dummen Jungmänner und Jundfrauen, die Unternehmer und Angestellten, die an Hierarchie glauben sind schuld! Hierhin gehört der Fokus! Sie wollen, dass sich ihnen ein Führer offenbart, der ganbz abstrakt die Autorität der Abstammung erfüllt - sei diese nun deutsch oder adelig.
 Diese Menschen interessiert ein Doktortitel nicht, da sie an das Material und das natürliche Erscheinen eines legitimen ermächtigenden Subjekts glauben.

Durfte Schwiegersohn Wulff nur seniler Bundespräsident werden, so erfüllt der CSU-Adelige die preußisch-berlinerische Tradition des Offiziers der Wehrmacht und natürlichen Entscheiders und Anführers, von dem man nicht wissen muss, wofür er steht. Auch wir wissen nicht, ob hinter Pomade und Ehrgeiz überhaupt Moral und Philosophie steht.

Genau hier wird eine Doktorarbeit erst interessant, denn es zeigt sich, dass der Herr mit Ambitionen es in Kauf nimmt, die Intelligenz, Wissenschaft und Wahrheitssuche in diesem LAnd zu verarschen, um seine Ziele zu erreichen. Ihm fehlt es an Respekt vor allem, egal wie gewählt seine Worte - entshuldigung: wie gefunden seine Worte - auch sind. In den 20er und 30er Jahren wäre man damit noch Führer geworden. Heutzutage müssen wir das verhindern.

Gute NAcht zeterndes Deustchland.

Zeit: vielleicht schon zu spät

Zustand:  trunken ist es nicht so einfach, das Keyword der Woche keinmal zu erwähnen

Anlass: Hauptsache Ermächtigung

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