Samstag, 3. Juli 2010

Wartende Text-Konsumenten

Braucht man einen trunkenen Kopf, um Pointierung ein gewisses Niveau zu geben? Habe das Gefühl, das Alter setzt den Zeitgenossen zu. Kunststuztig, wie sie sind, lassen Sie das Leben rauschen und finden teilweise nicht mal in geselliger Runde Halt. Sie nehmen die Ausgangspunkte nicht mehr ernst. Ideen, Pläne, Vorhaben sind nur noch eine Phantasie und nicht mehr als ein Lächeln wert.

Konzept dieses Blogs ist ja, Pointierung durch alkoholische Zustände zu provozieren. Potenziale zu nutzen. Bei manchen Dingen haben wir inzwischen eine gewisse Angst vor der Unverbindlichkeit, die unsere Aufwendungen nachher ent-lohnen würde. Es fehlt wohl ein grundsätzliches Vertrauen in den gemeinsamen Zug zum Tor.

Diesem Vertrauen, das jemand braucht, um Dinge zu unternehmen, sollte jeder für sich auf der Spur sein. Es ist quasi der Schlüssel zur eigenen Unbeweglichkeit - geistig wie praktisch. Das Dilemma liegt hierbei darin, dass nur Pointierung und Positionierung Erkennbarkeit - und damit die Basis für Vertrauen - schaffen kann. Der Wartende kommt immer zu spät.

Es ist somit das Risiko des 'sich-drauf-einlassen's, das erst gemeinsame Sicherheit schafft. Es ist die Vorleistung, die gmeinsamen Aktionen Verbindlichkeit verleihen können. Die Pointierung in trunkenen Zuständen kann hier durchaus helfen. Die Fremdfindung hält sich in Grenzen, wenn Tiraden den süffigen Kopf verlassen. Das Alter spielt wohl auch seine Rolle. Wenn man keine Isnpiration und Jugend mehr im Kopf hat, hilft auch das Trinken nicht mehr.

Leider fehlt zeitweise das Verständins für Initiativen. Alles ist Belustigung und unabhängig von einem bereits vorhanden. Die Welt wird ein Supermarkt und alle warten trotdem auf die Schnäppchen-Angebote, um bloß nicht zu viel in Vorhaben zu investieren. Glückwunsch zu Eurem Spott-Preis. Ich gründe hiermit den 'Tafel e.V.' für Soulfood und intellektuelle Häppchen, die andere verschmäht haben und koche für Euch weiterin in diesem Blog mehrgängige Menüs. Das Niveau - diese Text mit seinen Brüchen beweist es - steigt nicht mit dem Alkohol. Er senkt es, und doch rate ich vielen ein bisschen neben sich zu stehen, um manchmal zu sehen, was für eine langweilige Person aus einem wird. Viel Spaß damit! 'Trunkenheit fürs Ego' ist ja nun eine Binsenweisheit. :)


Zeit:  nachts
Zustand:  bierich

Anlass: Kopf-Aktivierung durch Bier schlug heute fehl

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Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen kritischen Leser in der Auseinandersetzung 'back to their own track' zu kommen. Man beachte hierbei, dass der Kontrollverlust Teil des hiesiegen Konzepts ist. Wir geben uns also zwangsläufig viel Mühe, Kommentare zu provozieren: so hat möglicherweise jeder was von den Drogen! Welcome!

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Als Quelle ist immer "drunken news" zu nennen.

Glücklicherweise war das Weblog, das diesem Verfahren ausgesetzt war, bereits mit einer cc-Lizenz ausgestattet.

Das automatisierte Verfahren des oben genannten Anbieters funktioniert wie folgt: Er ruft aktuelle Sucheingaben bei Google ab (im Falle dieses Blogs z.B. "drunken news"), crawlt den Content des ersten Inhalts/Postings, veröffentlicht diesen auf seiner Seite in quasi-zitierter Form, behauptet, der Content wäre von dem jeweiligen Blogger (mit Namensnennung) auf seiner Seite geschrieben worden, verlinkt den Suchbegriff auf seiner Hauptseite mit dem geklauten Inhalt in seiner Seite. Da seine Seite SE-optimiert ist, werden besonders bei kleineren Blogs seine geklauten Inhalte höher gerankt und führen somit zu Fehlclicks auf die falsche Homepage.